Der Klimawandel und warum wir daran schuld sind

Wenn man in einer Höhle sitzt und die Decke Risse zeigt, sollte man sie abstützen. Es kann sein, dass sie doch nicht einstürzt, dann war die Mühe umsonst. Es kann sein, dass sie trotzdem abstürzt, dann hat man halt Pech. Aber zu warten, bis man sicher ist, dass einem der Himmel auf den Kopf fällt, ist mit Abstand die schlechteste Variante.

Dass sich das Klima verändert (erwärmt), ist unumstritten. Fraglich ist allerdings, ob der Mensch dies tatsächlich mit seinem Kohlendioxid-Ausstoß verursacht. Klare Mess-Reihen, die eine Parallele zeigen zwischen CO2-Ausstoß und Erwärmung gibt es bislang noch nicht, zumindest sind die Modelle diskussionswürdig. Die vorhandenen Berechnungen setzen sich zudem aus so vielen verschiedenen Annahmen zusammen, die jede mit einer gewissen Unschärfe und Fehlerstreuung behaftet sind, dass die Hochrechnung all dieser Prognosen eine Fehlertoleranz aufweist, die es eher zweifelhaft erscheinen lässt, ob mit all dem Material verlässlich operiert werden kann. Und ob mit den jetzt in Verhandlung stehenden Maßnahmen überhaupt eine Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu schaffen ist.

Wer aber jetzt alle denkbaren Akteure an einen Tisch kriegen und zumindest vorsorglich versuchen will, das Klima zu retten falls es denn tatsächlich auf unseren Lebenswandel reagiert, der kommt nicht umhin, die menschenverursachte Klimakatastrophe zu prognostizieren. Andernfalls wäre Kopenhagen von vornherein vergeudete Zeit. Ansonsten gilt die Höhlen-Regel: Wenn die Katastrophe nicht kommt, um so besser. Wenn sie dank der Klimakonferenz ausfällt oder nicht ganz so schlimm wird, auch gut. Wenn sie trotzdem kommt, haben wir halt Pech gehabt. Es aber gar nicht erst versucht zu haben, wäre fahrlässig.

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Eine Antwort to “Der Klimawandel und warum wir daran schuld sind”

  1. nk Says:

    Mal angenommen, das Klima erwärmte sich wirklich (was nicht mehr die offizielle Sprachregelung ist, sondern der gelernte Hysteriker spricht vom menschenverursachten Klimawandel und hat damit gleich eine eventuelle Abkühlung beschlagnahmt ), wieso soll es dann eigentlich eine gute Idee sein, vorsichtshalber alle Wirtschaftstätigkeit einzustampfen ?

    Denn auf genau das laufen die geplanten gigantischen Verbots- und Umverteilungsorgien doch hinaus. Die Mittel, über die das so grosszügig verfügt wird, müssen ja irgendwo her kommen. Da darf man dann mal raten, woher.

    Wenn sich die Erde erwärmte, hätte das ja nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. Es gibt keinen Grund, warum sich die Menschheit daran nicht anpassen können sollte.

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