Archive for the ‘Zettelkasten’ Category

Ewig und drei Tage

Dezember 29, 2011

Wenn wir klagen, wie schnell die Zeit vergeht, meinen wir unsere eigene. Von der anderen ist noch genug da.

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Kleiner Trost

Januar 4, 2011

Man ist meistens nicht so gut, wie man es wünscht. Aber man ist auch nie so schlecht, wie man es fürchtet.

Aufatmen

Dezember 26, 2010

Als der Chef des Deutschen Beamtenbundes, Peter Heesen, mit Arbeitskampf für höhere Löhne im Öffentlichen Dienst drohte, bekam ich es mit der Angst zu tun. Dann fügte er hinzu: „zum Beispiel beim Winterdienst“.

 Da war ich wieder beruhigt. Es bleibt alles wie es ist.

Weihnacht Zeit los

Dezember 19, 2010

Die Herren sind nicht grau. Hier irrte Michael Ende. Die allgegenwärtigen Mitarbeiter der Zeit-Sparkasse, denen nur das antikapitalistisch fabulierende Fabel-Mädchen „Momo“ mit ihren Freunden beikommen kann, tragen im Kinderbuch-Klassiker dunkle Mäntel, finstere Hüte und – natürlich – dicke Zigarren im Mund. Sie stehlen den Menschen die Lebenszeit, indem sie jede freie Minute, die neben profitabler Effizienz übrigbleibt, auf ihre Zeit-Konten abbuchen. Der Mensch ohne Muße, will uns Michael Ende sagen, versinkt im Muss. Er wird zermahlen im Räderwerk der gierigen Wirtschaftsordnung wie weiland Charlie Chaplin in „Moderne Zeiten“. Kampf dem funktionierenden Funktionsträger, könnte Momos Motto lauten. Meine Zeit gehört mir, wäre der passende „Stern“-Titel zur Bewegung.

 Aber die Herren sind gar nicht grau. Nur manche tragen Anzug, andere Jeans, bunte Klamotten, nicht weiter auffällig, häufig Nichtraucher. Jedes Jahr zur Weihnachts-„zeit“ kommt dieses Land wieder auf seinen Mangel zu sprechen. Zeit. Von Einkehr ist da die Rede in Predigten und nachdenklichen Essays, von Besinnung und Innehalten, und die Klischeebilder in den Auslagen und der Werbung zeigen entspannte Familien, denen kein Schichtplan und kein Feiertagsdienst im Nacken sitzt. Ausgerechnet jetzt, da der Einzelhandel den Umsatz des Jahres macht, wo die Geschäfte der Versandhändler brummen, wo es Urlaubssperren gibt und man neben dem Job noch die Geschenke abends nach der Arbeit besorgen muss. Innehalten. Wer’s glaubt, wird seelig. Kaum irgendwann im Jahr sind wir mit unserem Zeitkonto so tief im Dispo wie vor dem Fest.

Und die Herren von der Zeitsparkasse, die gleichberechtigungshalber längst zur Hälfte Frauen sind, machen auch so weiter wie im Rest des Jahres. Sie stehen geduldig hinter einem im Büro, hören sich unhöflicherweise das Telefonat mit an, dass einen gerade davon abhält, die dringende Mail weiter zu beantworten, die einen beim Bearbeiten des eiligen Textes gestört hatte. Der zermürbende Alltagswahnsinn beginnt dort, wo man gezwungen ist, alle Kommunikationskanäle offenzuhalten, wo ins Festnetz-Telefonat das Handy hinein klingelt und der hereinplatzende Chef den Abbruch aller begonnenen Arbeiten ganz selbstverständlich einfordert. Die ohnehin übervolle Aufgaben-Agenda, die man gerade verbissen aus dem Weg schaffen wollte, kommt durcheinander, wird schon wieder verschoben, verlängert, unhaltbar, unschaffbar.

Je mehr von „sich sammeln“, von Einkehr (nichts ins Wirtshaus, ihr Banausen!) und Besinnung die Rede ist, desto dramatischer kommt ins Bewusstsein, wie arg die Umdrehungszahl der Alltagsmaschine in den letzten Jahren angezogen hat. Neue Kommunikationswege, nahezu ständige Erreichbarkeit, kürzere Taktzeiten beim Be- und Verarbeiten von Informationen und Produkten haben inzwischen selbst ehedem geruhsame gesellschaftliche Eckchen erreicht. Aus den grauen Kapitalistenknechten mit Zigarre ist ein munteres Häuflein von normal gekleideten Zeitgenossen geworden, als die wir uns gegenseitig einen regelrechten Krieg der Datenraten liefern: Wer meine Mail nicht gleich beantwortet, hält mich auf. Wer sein Handy abschaltet, zwingt mir seinen Rhythmus auf, lässt mich Dinge später bearbeiten, wenn ich eigentlich schon gehofft hatte, endlich frei zu haben.

Die kommunikativen Schlendriane sind wie trödelnde Linksfahrer auf der Autobahn, die uns armselige Stressgetriebene zum Runterschalten zwingen. Obwohl uns die Zeit im Nacken sitzt, die, die uns gerade fehlt und die, die wir hoffen, als kargen Zins am Ende herausschlagen zu können, wenn wir jetzt durch den Tag hetzen. Das Schlimmste aber ist, dass sich das Elend dieser Zeit-losigkeit in der Frei-zeit fortsetzt. In durchgearbeiteten Wochen bleibt so viel Alltag liegen, dass man an freien Tagen schon wieder unter Druck ist, die private Agenda abzuarbeiten: Rasen mähen, Winterreifen draufziehen, Einkaufen, Recyclinghof, die Lampen anbohren und endlich das Rezept von der Ärztin abholen, die nie vor zehn Uhr vormittags in der Praxis ist, weil sie Hausbesuche macht.

 Da baumelt keine Seele, da rieselt’s nicht beschaulich-erholsam im Stundenglas: So ein freier Tag will effizient durchgeplant sein, wenn am Ende zwei Stunden „Einfach-nur-sitzen-und-gucken“ übrigbleiben sollen. Wenn überhaupt. Jeder Plauder-Anruf von Tante Fine, jede blöde Baustelle auf dem vermeintlichen Schleichweg, jeder Müllwagen in der schmalen Einbahnstraße wirft einen zurück – und wieder sind die Nerven hin. Selbst Treffen mit Freunden, auf die man sich schon lange freut, werden so zum „Termin“. Der Billard-Herrenabend am Freitag ist nicht mehr witzig, wenn man mit Hochdruck aus dem Büro losfährt, um es noch rechtzeitig durch den Stau zu schaffen und schon weiß, dass man am Samstagmorgen früh raus muss, um vor dem Auftritt der Kinder noch rasch einzukaufen.

 Obendrein sind wir vermutlich selbst schuld an unserem Elend, weil der Effizienzzwang uns gegenseitig in eine Kette der zeitlichen Ausbeutung zwingt. Wer viel oder unregelmäßig arbeitet, will im schmalen „Zeit-Fenster“ seiner Freizeit den gesamten Handel und alle Dienstleistungen zur Verfügung haben, damit er lästige Gänge und Besorgungen auf der Straße der Sehnsucht nach Ruhe rasch erledigen kann. Ganze Maschinerien von Zulieferern, Versorgern und Hilfsdiensten werden in Bewegung gesetzt, um diesen Wunsch zu befriedigen. Und wieder können ganze Belegschaften sehen, welche Zeit für sie auf der Alltags-Resterampe übrig bleibt – und verlangen passgenauen Angeboten, wenn ihre Zeit gerade mal frei ist….

 Der Berliner Senat immerhin ist – erzwungen vom Bundesverfassungsgericht – in diesem Jahr erstmals daran gehindert, alle Adventssonntage als verkaufsoffen zu deklarieren. An zwei Wochenenden vor dem Fest ruht der Konsum, damit die Menschen, die einst ausnahmsweise trotz des Sonntags arbeiteten, nicht künftig immer öfter arbeiten gerade weil Sonntag ist. Ob der Rutschbahn-Trend zur 24-Stunden-Gesellschaft damit aufgehalten werden kann, ist eher zu bezweifeln. Schließlich gibt es nicht wenige, die in dem vorweihnachtlichen Shopping-Stopp keine erholsame Rennpause auf ihrem wenig christlichen Beschaffungsparcour sehen, sondern ein Hindernis für die schnelle Einkaufstruppe der Weihnachts-Task-Force.

 Es begab sich aber zu der Zeit… Wie wäre es eigentlich mal mit Weihnachts-Widerstand. Das Fest als Anlass, sich aufzulehnen gegen die marktgerechte Zeit-Verknappung. Zeit schenken, an einem Tag einfach mal „nichts“ planen, Handy ausschalten, offline sein…? Klingt irre, oder? Weihnachten statt Wendland, damit endlich wieder Zeit ist, dass sich etwas „begibt“, statt „just-in-time“ geliefert zu werden.

Mitleid und Seele – Porträt einer menschlichen Regung

Dezember 11, 2010

Rechtzeitig vor dem Fest sind sie wieder da, die großen Kinderaugen auf den Postkarten der Hilfsorganisationen, die Reportagen aus afrikanischen Slums und Berichte Über die Bedüftigen hierzulande im reichen Deutschland. Weihnachten ist die hohe Zeit des Mitleids, vielleicht auch deshalb, weil das christliche Symbol des arg- und schutzlosen Kindleins in der Krippe jeden noch einigermaßen empfindsamen Menschen wehrlos macht und mit Beschützerinstinkten erfüllt. Spendensammeln, anderen helfen in einer Zeit, deren Konsumüberfluss hierzulande viele mit einem schlechten Gewissen zurücklässt – all das scheint irgendwie natürlich zusammen zu gehören.

Mitleid, dieses sich einfühlen in die Pein der anderen Kreatur, diese Fähigkeit, fremdes Leid wie eigenes zu erleben und zu helfen, ist eine seltsame Regung. Im Darwinschen Kampf um Überleben und privilegierte Fortpflanzung dürfte sie eigentlich gar nicht vorkommen, weil sie den Stärkeren ablenkt vom ewigen Streben nach Überlegenheit und dem von Auslese bedrohten Schwächeren eine Chance gibt, die er im Sinne der Höherentwicklung der Art eigentlich nicht verdient hätte. Am ehesten erklärlich sind Mitleid und Kooperation, wenn man den Zusammenhalt unter Artgenossen als evolutionären Vorteil und eine Machttechnik in der Konkurrenz zu äußeren Feinden sieht. Es gibt inzwischen auch Grund zu der Annahme, dass sozialer Zusammenhalt genetisch als Funktion einer bestimmten Region des Limbischen Lappens in der Großhirnrinde angelegt ist. So will der kalifornische Psychologe James Goodson bei unterschiedlich geselligen Finken sogar besondere Nervenzellen gefunden haben, die deren Sozialverhalten erklären.

Ob nun genetisch programmiert oder von der Evolution antrainiert – Mitleid ist eine der zentralen, wenn nicht gar die menschlichste Regung schlechthin. Es ist in gewissem Sinne die Kernbotschaft des Christentums, das Anteilnahme, Verständnis und Hilfsbereitschaft – salopp gesprochen –  sogar noch über die „natürlichen“ Gelegenheiten (Schwache, Arme, Kranke etc.)  hinaus auf „Unwürdige“, Unsympathen, Fieslinge und Feinde ausgedehnt sehen will, die das eigentlich gar nicht verdient haben. Jesus Christus nimmt mit seinem Kreuztod gar die Sünden der ganzen Welt auf sich –  mehr Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Vergebung sind nach menschlichem Ermessen nicht vorstellbar. Mitleid ist somit eine rundum positiv besetzte Eigenschaft, weil der Mitleidende das Ungemach des Nächsten wichtiger nimmt als sein eigenes Wohlbefinden.

Mitleid ist gut, könnte man es schlicht formulieren. Und wie bei allem Guten, ist übermäßiger Genuss nicht super-gut, sondern schlecht. Der große Psychologe Alfred Adler etwa weist in seiner „Menschenkenntnis“ darauf hin, dass das Engagement für andere eben auch dazu dienen kann, dem praktizierenden Bemitleider das angenehme Gefühl zu geben, ein guter Mensch zu sein. Die vermeintliche Selbstlosigkeit wird so zu einem raffinierten Anrechtsschein für gesellschaftliche Anerkennung oder zur Krücke für das eigene Selbstwertgefühl. Aus etwas Selbstlosem wird durch mehr oder weniger bewusste Anwendung selbstsüchtige Selbstaufwertung. Das so genannte Helfer-Syndrom ist so eine Entartung, bei der sich der Helfende im Grunde selbst hilft, indem er immer aufs Neue seine eigene Tugendhaftigkeit unter Beweis stellt.

Und noch eine seltsame Eigenschaft hat das Mitleid: Wer andere bemitleidet, macht diese automatisch zu Hilfsbedürftigen, Schwachen oder Opfern, die eben Mitleid nötig haben. Der Empfänger von Mitleid kann sich gegen diese Eingruppierung ins Opfer-Fach übrigens kaum wehren. Der Mit-Leidende dagegen kann im Stillen seine Überlegenheit auskosten, denn wer mit-leidet ist allemal besser dran als der Leidende selbst. Solange es Leidende gibt, hat der Mitleid-Spender seine Existenzberechtigung. So finstere Wege gibt es in unserer Seelenwelt.

Oder wie la Rochefoucauld es ausgedrückt hat: „Wir sind immer bereit, im Unglück unserer Freunde eine Art Genugtuung zu empfinden.“ Nicht minder zwiespältig ist Mitleid als politisches Motiv und Konzept. Dass die Einfühlsamkeit von Menschen missbraucht werden kann, ist dabei noch einer der offensichtlichsten Effekte, der freilich dazu führen kann, dass Misstrauen wächst, wo eigentlich unverstellte Hilfsbereitschaft vonnöten wäre. Viel komplizierter aber ist etwas anderes: Wer mitleidet, will helfen, sofort und auf möglichst geradem Wege. Und genau hier beginnt das Dilemma der Sozialpolitik. Dass man einem unter Entzug leidenden Süchtigen kein Geld gibt, ist einsehbar und hat sich weitgehend durchgesetzt. Darüber hinaus aber gilt vielfach der Grundsatz: Wer nicht hat, dem soll gegeben werden. Ein verständlicher, nur allzu menschlicher Affekt. Doch genauso, wie es sinnvoll sein kann, die Stützräder abzuschrauben, wenn der Nachwuchs Radfahren lernen soll, kann es sinnvoll, motivierender und langfristig hilfreicher sein, nicht gleich jede Not zu lindern, deren Anblick unsere Herzen ergreift.

Die meisten sozialpolitischen Debatten drehen sich daher nicht darum, ob geholfen werden soll, sondern wann und in welcher Form. Wobei der meist links im politischen Spektrum angesiedelte Vollversorger sogleich die Alleinvertretung gelebter Menschlichkeit zu vereinnahmen sucht, während Zurückhaltung in der Regel mit dem Ruf sozialer Kälte und schlimmer Hartherzigkeit leben muss.

Es ist in solchen Dingen mitunter hilfreich, einen Blick auf Entwicklungshelfer zu werfen, die hauptberuflich und professionell mit Schicksalen umgehen, die niemanden kalt lassen können. Und mit einigem Erstaunen stellt man fest, dass selbst im Angesicht unglaublicher Katastrophen Mitleid nicht den nüchternen Blick auf die menschliche Realität verstellt: Direkthilfe (Decken, Zelte, Nahrung) nur in akuter Not, damit sich niemand in Hilfscamps festsetzt. Danach Hilfe zur Selbsthilfe, Material, Geräte, statt fertiger Häuser oder Zisternen. Saatgut, das von der ersten Ernte zurückgezahlt werden muss. Oder, wie es ein Entwicklungshelfer in Nordafghanistan einmal ausdrckte: „Wer hungrig ist, geht zur Jagd, wer satt ist, nicht.“ Und so kann es wohl Situationen geben, in denen das Mitleid gebietet, ein Fischernetz zu verschenken und keine Mahlzeit, damit uns der gleiche Mensch nicht am nächsten Tag schon wieder leid tun muss.

Blog-weise

November 26, 2010

Lebenszeit verstreicht logarithmisch. Zu Anfang wartet man ewig, dass wieder Weihnachten wird, am Ende fragt man sich, wo das Jahr dazwischen geblieben ist.

Ewige Wahrheit

November 4, 2010

 „Wir wollten das Beste, aber es kam wie immer.”  (Viktor Tschernomyrdin)

Darüber lohnt es nachzudenken! Es gibt wenige russische Regierungschefs, deren Sentenzen es in meine engere Auswahl schaffen…

Aufwachen im eigenen Roman

Oktober 5, 2010

Rentner fahren heute Rennrad. An normalen Tagen kommt dieser rasende Papageientaucher kurz vor halb acht am Morgen  von links den Wischbergeweg hinunter. Da habe ich zumindest juristisch eine Chance aus dem Crash als Sieger hervorzugehen. Heute kam er von rechts. Die Tochter schlug mit dem Kopf aufs Armaturenbrett, dem Sohn schlug die Sporttasche ins Genick, aber sonst war alles wie immer. Im Radio sagte die Stimme, dass in letzter Zeit immer mehr junge Muslime nach ihrer Terror-Ausbildung radikalisiert nach Deutschland zurückkämen. Man ist ja schon froh wenn die jungen Leute überhaupt eine Lehrstelle finden…

An manchen Tagen wacht man in einem Roman auf, der Alltag ist. An einem überzeugenden Schluss arbeite ich noch.

Gut gemeinter Unsinn

September 23, 2010

Gut gemeinter Unsinn ist nicht zu stoppen. Erst, wenn er sich selbst widerlegt hat, greift Einsicht in der Breite. Wenn Unfug nur einem guten Ziel dient, ist mit logischen Einwänden und sachlicher Kritik nichts zu machen. Siehe auch: Sozialismus, Dosenpfand, reformpädagogische Experimente…

Unreflektierte Reflexe

September 22, 2010

In der Sarrazin-Debatte treffen wir einen altbekannten Reflex wieder: Die Welt soll so nicht sein, wie Sarrazin sie beschreibt. Man kann aber auch nicht ausschließen, dass sie so ist und weigert sich sicherheitshalber, darüber nachzudenken.

Ein Gutes hat die Sache immerhin: Der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD), der bislang als Migrationsrambo galt und in seiner Partei durchaus auch angefochten war, hat nun den ehrenden Ritterschlag des allseits akzeptierten Fachmanns bekommen. Schließlich lässt sich das Problem ja nicht leugnen, nur möchte der Mainstream eben nicht auf Seiten Sarrazins stehen. Noch vor einem Jahr wusste Berlins Regierender Bürgermeister zu verhindern, dass Buschkowsky vor dem Innenausschuss des Abgeordnetenhauses gehört wurde, nun wird er Gast-Redner beim SPD-Parteitag. Es gilt das Vorletzten-Prinzip: Nieder mit Sarrazin, es lebe Buschkowsky. Bis der Nächste kommt.